Fork der freien Router-Firmware OpenWrt

Wie ich gerade durch meinen RSS-Reader von golem.de und pro-linux.de erfahren durfte, plant Waldemar Brodkorb einen Fork der Router-Firmware OpenWrt. In einem offenen Brief erläutert er die Gründe hierfür.

Das ist die Beste Nachricht, die ich in letzter Zeit über OpenWrt gehört habe. Ich habe selbst in der Vergangenheit mein eigenes Subversion-Repository mit modifizierten und angepassten OpenWrt-Quellen unterhalten, da mir schon zu CVS-Zeiten bei OpenWrt die Struktur des CVS absolut nicht gefallen hat.

Auch zum von Waldemar kritisierten Punkt der Webseite muss ich wirklich sagen, dass diese wirklich nicht schön anzusehen ist. Noch viel schlimmer finde ich jedoch die uneinheitliche Bedienung und Dokumentation. Teile der Dokumentation stehen unter FAQ, wieder andere einfach nur so im Wiki. Wo wir auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt bezgl. der Webseite von OpenWrt wären: Dem Wiki! Ich muss leider sagen, dass ich das OpenWrt-Wiki für eines der besten Negativbeispiele für Wikis halte, Unaufgeräumt, partiell veraltet und unvollständig.

Aber mein persönlicher Hauptgrund, warum ich mich nie offiziell an der Entwicklung beteiligt habe war das zur Kommunikation verwendete Forum. Es widerstrebt mir zutiefst mich in Forum zu beteiligen. Ich möchte einfach meinen Lieblingseditor verwenden, um Texte zu schreiben. Eine weiteres Problem stellt für mich meine Mobilität dar. Da ich relativ viel unterwegs bin, ist es oft nur möglich an meinem Notebook ohne Netzzugang Fragen zu beantowrten. Aus diesem Grund scheidet ein Forum für mich als Kommunikationsmittel komplett aus.

Waldemar hat die Probleme endlich mal auf den Punkt gebracht und versucht diese anzupacken und zu lösen.

Ich kann mir durchaus vorstellen ihn dabei zu unterstützen und auch wieder aktiv an einer freien Firmware für Router mitzuarbeiten!

Ice Age 2 – Jetzt taut’s

Nach fast zwei Jahren war gestern mal wieder ein Kinobesuch angesagt. Und ich muss sagen, es war ausnahmsweise die 6,50 Eur wert. Ice Age 2 ist meiner Meinung nach echt gelungen. Es ist extrem selten, dass ein 2. Teil besser ist, als das Original, aber bei Ice Age 2 könnte dies echt der Fall sein.

Es gibt von meiner Seite nur einen einzigen Kritikpunkt: Das Eichhörnchen hatte im ersten Teil eigentlich zu wenig Szenen bekommen, und im zweiten Teil wurde das gleich überkompensiert. Ein bis zwei Szenen weniger hätten es auch getan.

Danach klang der Abend dann noch bei ner guten Pizza „pikante“ und einem Radler (immer diese Autofahrer) gemütlich aus.

Hauptamt für Vorauseilenden Gehorsam

Es ist immer wieder nett, wie sich Leute über Dinge beschweren, von denen sie leider die Hintergründe nicht kennen wie im Blog von Tim Pritlove und Beate Paland.

Dass das Netz, das von der KaLUG bereitgestellt wurde, und das war nur in der Stadthalle der Fall, Einschränkungen aufwies hatte ausschliesslich rechtliche Gründe. Die Connectivity wurde vom INKA e.V. in Persona von Bernd Strehhuber kostenlos zur Verfügung gestellt über IP-Adressen, die dem INKA e.V. gehören. Um dem INKA e.V. mögliche rechtliche Probleme zu ersparen wurde der Netzzugang gefiltert.

Darüber hinaus ist es nicht korrekt, dass nur Port 80 und 443 offen waren. Offene Ports waren (aus dem Gedächtnis): ssh, http, https, rsync, ssmtp, submission, imaps, pop3s, CVS, Subversion und IRC und noch diverse andere mehr.

Wenn jemand nach einem weiteren offenen Port fragte und auch nur ansatzweise begründen konnte, warum er diesen braucht, wurde diese Bitte nie abgelehnt.

Um mich mal selbst zu zitieren:

Wenn jemand antanzt und sich beschwert, dass sein SSH auf Port 4711 nicht funktioniert, dann geht mir als Verfechter von Standards im Internet einfach das Messer in der Tasche auf.

(Quelle: http://www.infodrom.org/Infodrom/fortunes/linuxtag.php3?skip=3060)

Unseren Vorschlag gegenüber dem LinuxTag e.V. sich beim RIPE in Zukunft ein komplettes Netz für die Zeit des LinuxTags zu besorgen und dieses über INKA routen zu lassen lies man (wie so Vieles) einfach im Sande verlaufen.

Nachtrag:

OpenVPN und IPSec über UDP Encapsulation war auch offen.

Sie haben neue LinuxTag-Einladungen erhalten!

Folgende E-Mail habe ich soeben erhalten:

 

Message-ID: <10369825.241146958700758.JavaMail.eticket@localhost>
Date: Sun, 7 May 2006 01:38:20 +0200 (CEST)
From: LinuxTag Team <tickets@linuxtag.org>
To: Florian Frank <florian@ffrank.net>
Subject: Sie haben neue LinuxTag-Einladungen erhalten!

Hallo Florian Frank,

Sie haben neue Einladungen zum LinuxTag 2006 durch die
verlosung erhalten. Die neuen Einladungen stehen Ihnen ab
sofort in Ihrem Account zur Verfügung.

Sie können die neuen Einladungen für sich selbst nutzen
oder an Bekannte oder Freunde weiterversenden.

Ihr
LinuxTag Team

Ich empfand es ja schon als Frechheit, dass die Anfragen der KaLUG bzgl. Eintrittskarten nicht beantwortet wurden, aber das schlägt dem Fass jetzt fast den Boden aus. Immerhin habe ich das Verlosungssystem jetzt verstanden. Die Tickets werden erst verlost, wenn der LinuxTag bereits vorbei ist?

Liebes LinuxTag Team: Aber sonst geht es euch noch gut, oder?

KaLUG Party – Dankeschön

Ich muss hier an dieser Stelle auch nochmal ein riesengrosses Dankeschön an unsere zwei fleissigen Oberbienchen bei der KaLUG Party richten, ohne die die ganze Party wohl nicht oder zumindest nicht so stressfrei (für die anderen) abgelaufen wäre.

Ruth (Orga) und Rüdiger (Chefkoch)